Der Weg ist das Ziel
FoolsOnHills | 1. November 2011…und der Weg ist lang.
Ein kleines verlängertes Wochenende Ende Oktober, trockenes Wetter in der Vorhersage und noch nichts vor. Kurzentschlossen buchten wir ein Hotel in Winterberg um dort in der Gegend ein wenig zu Wandern und zu Cachen. Schnell war klar: das Hauptziel wird Der Weg Ist Das Ziel (deut. & engl.).
Samstag morgen nach dem Frühstück ging’s mit dem Auto nach Schanze. 22km Wandern zzgl. eine unbestimmbare Menge an weiteren km für ein paar Dosenbeifänge vor dem Bauch.
Der Start zeigte uns gleich, wie die Wanderung wohl aussehen wird: ~5,5km ging es nur bergab, zum Teil richtig steil. Vorsichtig versuchten wir im Gespräch gegenseitig herauszufinden, ob es dem anderen wohl etwas ausmachen würde, wenn wir in Kühhude wohl vom “Fußantrieb” auf den Taxibetrieb umstellen würden
Es folgten 9 sehr waldreiche Kilometer – natürlich meist bergauf. Begegnungen mit anderen Wanderern gab es kaum – bis auf ein Reh und ein paar winterharte Vögel waren wir also meist allein mit vielen, vielen, wirklich vielen Bäumen. Immer, wenn ein Parkplatz im Umkreis von 500 Metern zu finden war, gab es ein paar Menschen…für die hatten wir uns inzwischen auf die Bezeichnung “Fußkranke” geeinigt. Ach ja, in der Mitte des Aufstiegs gab’s noch einen tollen DNF. Also den Found-Counter weiterhin auf “0″.
Für eine kleine 3-Tradi-Runde trennten sich unsere Wege. Für mich ging’s im Stechschritt zu den Tradis (dort gab es direkt am ersten natürlich auch Cacherkollegenkontakt) – meine Frau ging im normalen Wandertempo weiter zur nächsten Kreuzung, an der wir uns verabredeten. Inzwischen hatten wir aber leider nur noch ein brauchbares GPS-Gerät (alle Ersatzakkus waren wohl mit DISCHARGE “geladen”
), sodass ich ihr den Punkt beschrieb. 3 Tradis, 3 Funde – endlich! An der Kreuzung angekommen, war ich allerdings allein…Frau weg, Handy mit mäßigem Empfang und ohne annehmende Gegenstelle. Ich wanderte also den normalen Weg zurück zu dem Punkt, an dem wir uns trennten…keine Frau, aber Handykontakt
Inzwischen war sie aus Langeweile zum ersten Tradi gegangen und hat den mit dem iPhone nicht finden können
…neue Verabredung an der Kreuzung der alten Verabredung und siehe da, nach nur 2,5 Umwegkilometern konnten wir den Weg gemeinsam fortsetzen. Die Parkplätze folgten scheinbar in kürzeren Abständen – immer wieder war mal wieder ein Mensch zu sehen – bei leichtem Nieselregen an unserem Unterschlupf in einer Schutzhütte waren auch mal 5 menschen gleichzeitig zu bewundern.
Weiter ging es auf dem Rootharsteig…wieder viel Wald bis km 20. An der Talbrücke, die eigentlich ohne Funktion ist, aber toll wackelt, machten wir kurz halt (weiterer Beifang und kurz mal Blut aus den Beinen in den Kopf befördern) … und natürlich wieder Cacher treffen – in diesem Fall die gleichen, wie beim ersten Beifang-Tradi.
Es folgte noch ein weiteres, wirklich imposantes Kunstwerk (Stein-Zeit-Mensch):
…und danach ein Beifang an einem nicht so tollen Werk, da man es kaum noch erkennen kann (naja, der Cache dort passte also gut dorthin). Den schwebenden Falken haben wir nicht mal fotografiert. Und auch das ist gut!
Danach noch eins, dann war aber leider wieder Schluss mit dem Kunstprogramm und wir kraxelten weiter einsam durch den Wald – mit den Restkilometern nahm dann leider auch die Sonnenhelligkeit und unsere Motivation ab. Glücklich erreichten wir nach erfolgreichem Log und 7:30h nach Abmarsch unser Auto…das Weizen zum Abendessen schmeckte an diesem Tag doppelt gut.
Resümee: 27,4km, 7,5 Stunden, 1350 Höhenmeter, 7 Geocaches, geiles Gefühl, soetwas mal wieder bewältigt zu haben! Toller Tag!
Link zur gps-Datei (bereinigt um die Finallokation der Dose und das Umherirren und Frau-Finden ist auch gelöscht): gpx bei gpsies































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